Mit dem klaren Ziel, beide Spiele zu gewinnen, gingen die Damen I des VSC Donauwörth am vergangenen Spieltag in ihre Partien. Besonders das Duell mit dem Tabellenkonkurrenten aus Kleinaitingen stand im Fokus. Nachdem sich die Donauwörtherinnen bereits im Hinspiel im Tiebreak geschlagen geben mussten, sollte im Rückspiel unbedingt ein Sieg her, um Tabellenplatz eins weiterhin zu verteidigen.

 

Damen, Bezirksliga

VSC Donauwörth – FC Kleinaitingen 1:3 (25:27, 25:21, 14:25, 17:25)

VSC Donauwörth – FC Ebenhofen (25:15, 25:20, 18:25, 25:14)

 

Im ersten Spiel starteten die VSC Unger Volleys hochmotiviert in die Partie gegen Kleinaitingen. Der erste Satz entwickelte sich zu einer ausgeglichenen und umkämpften Partie. In der entscheidenden Schlussphase gelang es den Donauwörtherinnen jedoch nicht, die wichtigen Punkte zu setzen, sodass der Durchgang an die Gegnerinnen ging. Im zweiten Satz legten die VSC-Damen noch einmal eine Schippe drauf. Nach einem anfänglichen Rückstand kämpfte sich das Team mit großem Einsatz zurück ins Spiel und konnte den Satz durch eine starke Aufholjagd für sich entscheiden. In den folgenden beiden Durchgängen wirkten die Donauwörtherinnen jedoch zunehmend verkopft und nervös. Kleinaitingen nutzte diese Phase konsequent aus, agierte druckvoll und entschied die Sätze drei und vier für sich. Damit mussten sich die Unger Volleys mit 1:3 geschlagen geben. Für Kleinaitingen bedeutet dieser Erfolg gleichzeitig die vorzeitige Meisterschaft in der Bezirksliga, da sie nun nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden können.

Trainer Jürgen Faber richtete den Blick nach der Partie dennoch schnell nach vorne: „Auch wenn jetzt jeder enttäuscht ist, müssen wir nochmals alle Kräfte sammeln und das Spiel gegen Ebenhofen gewinnen, um wichtige Punkte zu holen, damit wir noch über die Relegation in die Landesliga aufsteigen können.“

Im zweiten Spiel gegen den FC Ebenhofen mobilisierten die Donauwörtherinnen noch einmal alle Kräfte. Die Mannschaft zeigte eine geschlossene Teamleistung, sorgte für gute Stimmung auf dem Feld und überzeugte mit druckvollen Angriffen. Zuspielerin Stella Kiderle setzte ihre Angreiferinnen immer wieder mit präzisen Pässen gekonnt in Szene. Besonders Mittelblockerin Ella Schreitmüller setzte sich mehrfach erfolgreich gegen den gegnerischen Block durch und glänzte mit starken Angriffen. Die ersten beiden Sätze gingen folgerichtig an den VSC. Im dritten Durchgang schlichen sich jedoch erneut einige Eigenfehler ein, zudem ließ die Konzentration etwas nach, sodass dieser Satz an die Gegnerinnen abgegeben werden musste. Im vierten Satz fanden die Donauwörtherinnen wieder zu ihrer Stabilität zurück und entschieden diesen schließlich klar für sich.

Auch wenn das Ziel von zwei Siegen an diesem Spieltag verpasst wurde, behaupten die Unger Volleys weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag, 15. März, heißt es für die Donauwörtherinnen noch einmal alles zu geben, um diesen Rang zu festigen und damit die Relegation zur Landesliga zu sichern. In Gersthofen treffen sie ab 11 Uhr auf den TSV Gersthofen und den TSV Sonthofen. Bereits zwei Punkte würden ausreichen, damit die Unger Volleys nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden können. Fans sind herzlich eingeladen, die Damen 1 vor Ort zu unterstützen.

 VSC Donauwörth: A. Faber, E. Faber, F. Hebold, S. Kiderle, I. Lanuschny, N. Losert, A. Merz, P. Regler, E. Schreitmüller, H.Schreitmüller, P. Straub