Einen rundum gelungenen Heimspieltag erlebten die Damen der VSC Unger Volleys Donauwörth in der Bezirksliga. Vor heimischem Publikum präsentierten sich die Donauwörtherinnen in bestechender Form und feierten zwei souveräne 3:0-Erfolge gegen den TV Türkheim (25:12, 25:16, 25:7) sowie den TSV Ebenhofen (25:14, 25:13, 25:15).
Von Beginn an agierte das Team hochkonzentriert, überzeugte mit einem präzisen Spielaufbau und setzte die Gegnerinnen mit druckvollen Angriffen permanent unter Druck. Türkheim und Ebenhofen fanden kaum Mittel, um dem dominanten Auftreten der Gastgeberinnen etwas entgegenzusetzen. Zuspielerin Pauline Regler führte das Spiel mit viel Übersicht und einer variablen Passverteilung, sodass die Angreiferinnen immer wieder optimal in Szene gesetzt wurden. Punkt für Punkt bauten die Unger Volleys ihre Führung aus.
Besonders hervor tat sich die junge Elena Faber, die mit kraftvollen Angriffen immer wieder für Akzente sorgte und maßgeblich zum deutlichen Erfolg beitrug. Auch am Netz präsentierte sich der VSC äußerst stabil: Nora Losert punktete mehrfach mit konsequenten Blocks und nahm den Gegnerinnen früh den Wind aus den Segeln. In der Defensive überzeugte Nachwuchsspielerin Freya Hebold, die ihre Rolle als Libera souverän ausfüllte und die Bälle sicher und präzise in den Spielaufbau brachte.
Die Überlegenheit der Donauwörtherinnen zeigte sich auch darin, dass Trainer Jürgen Faber während der gesamten Begegnungen auf eine Auszeit verzichten konnte. Mit den beiden klaren Siegen übernahmen die Damen der VSC Unger Volleys Donauwörth erstmals in dieser Saison die Tabellenführung der Bezirksliga.
Am kommenden Spieltag wartet nun das entscheidende Spitzenspiel gegen den direkten Verfolger aus Kleinaitingen, der das Hinspiel knapp im Tiebreak für sich entscheiden konnte. Da Kleinaitingen inzwischen eine Niederlage hinnehmen musste, geht Donauwörth mit einem Punkt Vorsprung in dieses Duell. Es geht um nicht weniger als den Aufstieg – und nach der starken Heimleistung dürfen die Unger Volleys mit viel Selbstvertrauen in diese richtungsweisende Partie gehen.
Unter Trainer Jürgen Faber spielten:
Alexandra Faber, Elena Faber, Freya Hebold, Stella Kiderle, Alisa Merz, Nora Losert, Irin Lanuschny, Pauline Regler, Ella Schreitmüller, Helena Schreitmüller, Pia Straub

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