Die erste Herrenmannschaft der VSC Unger Volleys musste für die letzten beiden Spiele der Saison in Weißenhorn ran. Dabei wollten sie um jeden Preis den am Vorspieltag erreichten Relegationsplatz verteidigen.
Herren, Bezirksklasse
VSC Unger Volleys – TSV Weißenhorn 1:3
VSC Unger Volleys – SC Ehenbichel 3:0
Im ersten Spiel gegen die Gastgeber war die junge Mannschaft um Kapitän Tobias Haindl sehr nervös. Zu viele unnötige Fehler machten es den Unger Volleys unmöglich, ihr normalerwiese temporeiches Spiel aufzuziehen. Obwohl man den dritten Satz knapp für sich entscheiden konnte, wollte in diesem Spiel nur wenig gelingen. So gewann Weißenhorn Satz Vier. Trotz der Niederlage war es positiv zu bewerten, dass mit Joseph Heinrich und Thomas Linder zwei Talente aus der zweiten Mannschaft in diesem Spiel Erfahrung in der höheren Liga sammeln konnten.
In der zweiten Begegnung des Tages spielte der VSC gegen den mit Weißenhorn punktgleichen österreichischen Verfolger aus Ehenbichel. Schon beim Einschlagen wurde deutlich, dass die Donauwörther Jungs voll fokussiert waren. Von Beginn an bauten die Unger Volleys ihr variantenreiches Spiel gekonnt auf und ließen Ehenbichel wenig Chance ins Spiel zu kommen. Immer wieder gelang es dem auf die Zuspieler-Position gewechselten Spielertrainer Richard Rohrer, seine Angreifer frei zu spielen und durch seine Erfahrung Ruhe ins Spiel zu bringen. Jonas Gansmeier Döbler und Yannick Eibl glänzten durch eine sichere Annahme und gezielte Abschlüsse auf den Außenangreifer-Positionen, Während Ben Zobel, Tobias Haindl und Malte Kittner souveräne und konzentrierte Blockarbeit leisteten. Als die Unger Volleys Mitte des zweiten Satzes einen kurzen Durchhänger hatten, wechselte Rohrer das Nachwuchstalent Marius Habersatter als Diagonalangreifer ein. Dieser kam sofort im Spiel an und riss durch knallharte Angriffe das Ruder endgültig zugunsten des VSC herum.
Durch die geschlossene Mannschaftsleistung der VSC Unger Volleys hat sich das junge Team überraschend für die Relegation qualifiziert. Trainer Rohrer stellte erfreut fest: „Schon alleine durch die Teilnahme an einer Aufstiegsrelegation haben wir gewonnen. Für unsere sehr talentierten Nachwuchsspieler ist das eine tolle Gelegenheit wertvolle Erfahrungen zu sammeln.“
Unter Spieler-Trainer Richard Rohrer spielten:
Tobias Haindl, Jonas Gansmeier Döbler, Yannick Eibl, Joseph Heinrich, Thomas Linder, Ben Zobel, Malte Kittner, Marius Habersatter und Richard Rohrer

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