Damen I verlieren in der Landesliga mit 0:3 gegen DJK Augsburg-Hochzoll II – nun stehen vier intensive Trainingswochen bevor
Nach dem zweiten Sieg in der Landesliga im vergangenen Spiel gegen den SV Esting wollten die Damen I der VSC Ungervolleys am dritten Spieltag auswärts bei DJK Augsburg-Hochzoll II an ihre bisherige Leistung anknüpfen. Trotz eines vielversprechenden Auftakts mussten sie sich am Ende jedoch mit 0:3 (23:25, 14:25, 8:25) geschlagen geben.
Im ersten Satz begegneten die Ungervolleys der Heimmannschaft auf Augenhöhe. Dabei gelang es den Spielerinnen, einiges von dem umzusetzen, was sie in den vergangenen Wochen im Training erarbeitet hatten. Mit einer engagierten Leistung hielten sie die Partie bis zum Schluss offen, mussten den Durchgang jedoch knapp mit 23:25 abgeben.
Im zweiten Satz folgte allerdings ein deutlicher Leistungseinbruch. Hier zeigte sich die langjährige Spielerfahrung der Augsburgerinnen, die das Spiel zunehmend kontrollierten und ihre Chancen konsequent nutzten. Den Ungervolleys fehlte es dagegen insbesondere an Durchschlagskraft im Angriff und an durchdachten Spielaktionen. So ging der zweite Satz deutlich mit 14:25 an die Gastgeberinnen.
Auch im dritten Durchgang fanden die Damen I nicht mehr zu ihrem Spiel zurück. Zwar gelangen immer wieder sehr gute Blockaktionen – sowohl durch die Mittelblockerinnen als auch durch die Außen- und Diagonalangreiferinnen –, insgesamt fehlte jedoch die nötige Konstanz, um den Gegnerinnen noch einmal gefährlich zu werden. Mit 8:25 ging auch dieser Satz klar an die DJK Augsburg-Hochzoll II.
Trainer sieht durchaus Chancen
Ein Sieg wäre nach Einschätzung von Trainer Peter Maiershofer durchaus möglich gewesen. Gleichzeitig wurde im Spiel sehr deutlich, dass das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft noch nicht ausreichend gefestigt ist. Gerade in entscheidenden Phasen fehlte es an abgestimmten Aktionen und der nötigen Durchschlagskraft, um mit einem erfahrenen Gegner über längere Zeit mitzuhalten.
Die kommenden vier Wochen bis zum nächsten Spieltag am 29. November gegen den FC Kleinaitingen sollen deshalb intensiv genutzt werden, um an diesen Schwachstellen zu arbeiten. Geplant sind neben den regulären Trainingseinheiten auch Trainingswochenenden und Freundschaftsspiele. Ziel ist es, das Zusammenspiel weiter zu verbessern, Abläufe zu festigen und als Mannschaft enger zusammenzuwachsen.
Die Niederlage in Augsburg ist damit ein Rückschlag, liefert aber zugleich wichtige Erkenntnisse für die weitere Landesligasaison. Nun gilt es, die Zeit bis zum nächsten Spieltag konsequent zu nutzen, um die positiven Ansätze aus den ersten Spielen auszubauen und künftig über die gesamte Spieldauer stabiler aufzutreten.
VSC Donauwörth: Elena Faber, Emma Johnson, Stella Kiderle, Irin Lanuschny, Alisa Merz, Pauline Regler, Ella Schreitmüller, Helena Schreitmüller, Pia Straub

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